Meldung vom 30.08.2019

Magdalena Lobnig verpasst A-Finale

Magdalena Lobnig

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Magdalena Lobnig verpasste das A-Finale im Damen-Einer bei der Heim-Weltmeisterschaft in Linz-Ottensheim. Die große Medaillenhoffnung des ÖRV musste sich im Semifinale A/B mit Platz fünf begnügen. Somit verschob sich die Erreichung des Minimalziels Olympia-Quotenplatz auf Sonntag. Eine Medaille durften die österreichischen Fans im PR3 Mix 2x (Pararudern) bejubeln. Johanna Beyer und David Erkinger ruderten zu Silber. Ohne Medaille beendeten der Leichtgewichts-Vierer, der Leichtgewichts-Zweier-Ohne und der PR3 M2- (Pararudern) ihre A-Finali.

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„Ich habe alles versucht. Die Kanadierin hat mich etwas überrascht. Momentan ist leider nicht mehr möglich“, zeigte sich Magdalena Lobnig enttäuscht über den fünften Platz im Semifinale A/B. In einem stark besetzten Lauf setzte sich Titelverteidigerin Sanita Puspure aus Irland vor Emma Twigg aus Neuseeland durch. Den dritten Finalplatz sicherte sich überraschend starke Kanadierin Carling Zeeman. „Die Auslosung war sicher nicht ideal. Das soll jetzt aber keine Ausrede sein. Wenn man zwei Wochen keine harten Einheiten fahren kann, dann reicht es einfach nicht,“ spricht Lobnig die nicht ideale Vorbereitung an. Aufgrund einer Nebenhöhlenentzündung konnte die Kärntnerin mehrere Wochen nicht auf Höchstniveau trainieren. Höchstleistung muss die 29-Jährige bei der Heim-WM trotz der momentanen „Enttäuschung“ noch einmal abrufen. Im B-Finale am Sonntag um 12:18 Uhr ist ein Top-3-Platz notwendig, um einen der drei verbleibenden Quotenplätze für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 zu erreichen.

Pararuderer bejubeln Silber
Die erste und einzige Medaille bei der Heim-WM in Linz-Ottensheim bejubelten Johanna Beyer und David Erkinger im PR3 Mix 2x. Das Duo vom RV Donauhort holte sich hinter Russland die Silbermedaille. Die Freude über die Medaille ist naturgemäß groß. „Silber vor heimischem Publikum ist natürlich der Wahnsinn. Wir hören die ganzen Zurufe von der Familie und den Freunden. Das ist einfach unbeschreiblich,“ sagte Johanna Beyer voller Stolz, mit der Medaille um den Hals gehängt.


Strasser/Ebner belegen im Finale 5. Platz
Ebenfalls im Finale vertreten waren Benjamin Strasser und Thomas Ebner im PR3 M2-. Mit Platz fünf konnten auch die beiden Lokalmatadore vom Traunsee die Heim-WM positiv beenden, auch wenn sie vor allem mit der gefahrenen Zeit nicht ganz zufrieden waren. „Leider haben wir die erhoffte Zeit nicht ganz erreicht. Der Start hat gepasst, leider haben wir dann über die Strecke nicht ganz das Tempo erreicht, das wir uns erhofften,“ so Benjamin Strasser.


Leichtgewicht-Vierer und Leichtgewicht-Zweier-Ohne verpassen Medaille

Österreichs Leichtgewicht-Vierer mit Sebastian Kabas, Bernhard Sieber, Philipp Kellner und Paul Sieber belegten im A-Finale den fünften Platz und verpassten die erhoffte Medaille. Am Ende fehlten dem Quartett etwas mehr als zwei Sekunden auf die Bronzemedaillengewinner aus den Niederlanden. Gold holte China vor Italien. Auch der Leichtgewichts-Zweier-Ohne fuhr an einer Medaille vorbei. Die beiden Oberösterreicher Anton Sigl und Markus Lemp belegten im Finale A den sechsten. Italien holte vor Russland und Brasilien die Goldmedaille.

Kepplinger gewinnt B-Finale
Lokalmatador Rainer Kepplinger gewann das B-Finale im Leichtgewichts-Einer und schloss die Heim-WM auf dem siebenten Platz ab. In einem hart umkämpften Lauf sicherte sich der 21-Jährige durch ein starkes Finish den Sieg. Am Ende waren die ersten fünf Athleten des B-Finales innerhalb von zweieinhalb Sekunden klassiert. Nun freut sich der für den WSV Ottensheim startende Mühlviertler auf einige ruderfreie Tage. „Der Tank ist schon ziemlich leer. Ich freue mich jetzt auf einige Tage ohne Rudern,“ so Kepplinger. „Das B-Finale zu gewinnen ist sensationell. Es ist mit Sicherheit das Highlight,“ führte der Oberösterreicher fort.


Altenhuber/Arndorfer beenden WM auf Platz 19
Mit einem Sieg im D-Finale verabschiedeten sich Louisa Altenhuber und Laura Arndorfer im Leichtgewichts-Doppelzweier von der WM. Ein Ergebnis, das die für den Erster Wiener Ruderclub LIA startenden Ruderinnen nicht zufrieden stellt. „Mit dem 19. Platz sind wir nicht zufrieden. Aber wir sind zufrieden, dass wir heute noch einmal alles gegeben haben und den Lauf gewinnen konnten,“ ist Laura Arndorfer mit dem WM-Ergebnis nicht ganz zufrieden. „Es war jetzt das dritte Rennen in drei Tagen. Die Beine sind müde. Aber jetzt werden wir erstmal das Ruder auf die Seite legen und uns dann auf die nationalen Meisterschaften vorbereiten,“ sagte eine sichtlich müde Louisa Altenhuber.


Italien führt Medaillenspiegel an
Die Ruderer aus Italien konnten am ersten Finaltag der Weltmeisterschaft die meisten Medaillen erobern, weshalb sie den Medaillenspiegel nach 11 von 29 Entscheidungen anführen. Österreich liegt mit einer Silbermedaille auf dem geteilten neunten Platz. 15 Nationen konnten sich bisher in die Liste der Medaillenträger eintragen.


Weitere Olympiatickets vergeben
Am Freitag wurden in fünf Bootsklassen weitere 30 Olympia-Quotenplätze für Tokio 2020 vergeben. Die erfolgreichste Nation am zweiten Olympia-Qualifikationstag war Neuseeland. Drei Boote der "Kiwis" sprangen auf den Olympiazug auf.  Folgend eine Auflistung aller 20 Nationen, die am Freitag Quotenplätze lösten:


10 Medaillenentscheidungen am Samstag
Nach den ersten elf Finali am Freitag geht die Ruder-Weltmeisterschaft am Samstag mit zehn Medaillenentscheidungen weiter.


Weiteres Programm der ÖRV-Athleten:

Samstag, 31.08.2019:
09:33 Uhr: Finale E im Männer-Einer mit Lukas Reim
10:08 Uhr: Finale C im Männer Leichtgewichts-Doppelzweier mit Schöberl/Taborsky
10:20 Uhr: Finale C im PR3 Mix4+ (Pararudern) mit Dorn/Beyer/Höller/Erkinger/Farkas
10:25 Uhr: Finale C im Männer Vierer-Ohne mit Hohensasser, Querfeld, Kohlmayr, Querfeld
10:35 Uhr: Finale C im Männer-Doppelvierer mit Brabec/Auerbach/Lehner/Auerbach

Sonntag, 01.09.2019:
12:18 Uhr: Finale B im Damen-Einer mit Magdalena Lobnig

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