Meldung vom 28.08.2019

Lobnig und Kepplinger erreichen Halbfinale A/B

Magdalena Lobnig

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Magdalena Lobnig im Damen Einer und Rainer Kepplinger Im Leichtgewichts-Einer haben am Mittwoch unter tosendem Jubel zahlreicher Fans das Halbfinale A/B der Ruder-Weltmeisterschaft in Linz-Ottensheim erreicht. Den Einzug unter die Top-12 verpasste der Leichtgewichts-Doppelzweier mit Lokalmatador Julian Schöberl und Partner Matthias Taborsky, sowie der Damen Leichtgewichts-Doppelzweier. Große Freude herrschte auch beim Leichtgewichts-Zweier-Ohne mit Anton Sigl und Markus Lemp. Die beiden Oberösterreicher zogen in der nichtolympischen Bootsklasse ins A-Finale ein.

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Die größte österreichische Medaillenhoffnung, Magdalena Lobnig, erreichte bei der Heim-WM im Einer souverän das Halbfinale. Als zweite ihres Viertelfinallaufs musste sich die Kärntnerin nur der US-Amerikanerin Kara Kohler geschlagen geben. Den zweiten Platz sicherte sich die WM-Dritte der vergangenen beiden Jahre vor allem durch einen starken Schlussspurt, wodurch sie nun im Halbfinale die ungeliebte Außenbahn umgeht. „Es ist auf jeden Fall besser auf einer Innenbahn zu starten. Deshalb habe ich zum Schluss noch einmal alles gegeben, um Platz zwei zu erreichen. Dennoch habe ich das gesamte Rennen über versucht den Aufwand so gering wie möglich zu halten, da ich recht schnell gemerkt habe, dass ich nach hinten viel Spielraum habe,“ so die Olympiafinalistin von 2016. Durch den Semifinaleinzug bleibt die 29-Jährige auch auf Kurs Olympia-Quotenplatz, für den sie mindestens Rang neun belegen muss. „Das Olympiaticket ist das Minimalziel. Natürlich will ich ins A-Finale. Ich werde voll angreifen und versuchen alles aus mir herauszuholen,“ blickte Lobnig auf das Semifinale vor. „Ich fühle mich körperlich und technisch schon wieder viel besser. Es war eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Vorlauf,“ fügte Lobnig, angesprochen auf ihren Fitnesszustand, fort. Um ihr großes Ziel, A-Finale, zu verwirklichen muss die Europameisterin von 2016 am Freitag, ab 12:25 Uhr, im Halbfinale A/B, einen Top-3-Platz erreichen.


Kepplinger fightet sich ins Halbfinale A/B

Auch Lokalmatador Rainer Kepplinger schaffte den Sprung in die Top-12. Im nichtolympischen Leichtgewichts-Einer zeigte der U23-Bronzemedaillengewinner Kampfgeist und belegte in seinem Viertelfinallauf dank eins starken Finishs den zweiten Platz. „Das Semifinale zu erreichen war ein großes Ziel von mir. Ich bin sehr stolz dieses in meiner Heimat erreicht zu haben. Der Start war sehr gut, da war ich selbst etwas überrascht, dass es so gut lief. Danach sind die anderen Boote besser ins Fahren gekommen und ich bin etwas ins Hintertreffen geraten. Ich habe aber weiterhin versucht alles zu geben und zum Glück hat es gereicht,“ erzählte der Mühlviertler mit einem breiten Grinser. Im Semifinale A/B fightet der für den WSV Ottensheim startende Kepplinger am Donnerstag um 13:01 Uhr um den Finaleinzug.


Schöberl/Taborsky verpassen Olympia-Quotenplatz
Einen Rückschlag muss der Leichtgewichts-Doppelzweier verkraften. Lokalmatador Julian Schöberl und sein Wiener Partner Matthias Taborsky belegten in ihrem Viertelfinal-Heat den fünften Platz, weshalb sie das Ziel Halbfinale, und somit auch die Chance auf einen Olympia-Quotenplatz, verpassten. „Auf den ersten 1.000 Metern haben wir gut mitgehalten. Auf den zweiten 1.000 Metern haben wir aber nicht mehr nachlegen können. Wir müssen jetzt erstmal analysieren, woran es gelegen ist. Die Schlagzahl war eigentlich gut, das Gefühl war auch gut, aber der Speed hat einfach nicht gepasst,“ analysierte Taborsky das Rennen. Bei der Heim-WM fährt das Duo nun um die Plätze 13-24. „In den nächsten Stunden gilt es erstmal den Frust rauszulassen. Aber natürlich werden wir weiterhin alles versuchen. Es ist eine Heim-WM, das sind wir dem Publikum schuldig,“ führte Taborsky fort. Das Halbfinale C/D folgt am Donnerstag um 16:35.


Damen Leichtgewichts-Doppelzweier schlägt sich wacker

Die Vorzeichen standen beim Leichtgewichts-Doppelzweier mit Louisa Altenhuber und Laura Arndorfer von vornherein nicht allzu gut. Aufgrund eines Handgelenkbruchs im Juli konnte Louisa Altenhuber erst vor rund drei Wochen das Rudertraining wieder aufnehmen. „Die Vorbereitung war natürlich stark eingeschränkt. Ich habe viel am Rad trainieren müssen und dadurch haben uns viele gemeinsame Einheiten gefehlt und vor allem die Minuten in den hohen Schlagzahlen,“ gibt Louisa Altenhuber Einblicke in die schwierige WM-Vorbereitung. Umso stärker ist die erbrachte Leistung bei der WM einzustufen. Im Viertelfinale erreichte das Wiener-Duo Platz vier in ihrem Heat und verpasste dadurch das Semifinal-Ticket um nur einen Platz. Ein Faktor, der auch Laura Arndorfer glücklich macht. „Wir haben gekämpft und unser aktuelles Leistungsvermögen voll abrufen können. Das Semifinale A/B wäre ein Traum gewesen, aber wir sind trotzdem happy. Nun werden wir alles geben, um das C-Finale zu gewinnen.“ Um dieses bestreiten zu dürfen, muss das Duo des Ersten Wiener Ruderclubs LIA zunächst im Halbfinale C/D am Donnerstag um 16:45 bestehen.


Lemp/Sigl rudern am Freitag um Medaillen

Im nichtolympischen Leichtgewichts-Doppelzweier erreichte das lokale Duo Markus Lemp und Anton Sigl das A-Finale. Rang vier im Hoffnungslauf reichte dem für Viking Linz startenden Team hierfür. Die Freude über den Finaleinzug ist bei Anton Sigl groß. „Wir sind von unserem Trainer super eingestellt worden und sind sehr glücklich das A-Finale erreicht zu haben,“ so der Oberösterreicher, der am Freitag um 15:03 Uhr mit Partner Markus Lemp im Finale erneut eine starke Performance abliefern möchte.

Männer-Einer und Vierer-Ohne zeigen mit Laufsiegen auf
Im Einer der Männer gewann Lukas Reim seinen Viertelfinallauf E/F/G/H. Der 21-Jährige rudert nun am Donnerstag ab 15:40 um das E-Finale. Der Vierer-Ohne mit Gabriel Hohensasser, Rudolph Querfeld, Maximilian Kohlmayr und Ferdinand Querfeld rehabilitierte sich für die „Niederlage“ im Hoffnungslauf am Dienstag und gewann das Semifinale C/D souverän. Am Samstag um 10:25 rudert das Quartett im Finale C um Platz 13.

Pararuderer erreichen A-Finale
Die beiden Oberösterreicher Benjamin Strasser und Thomas Ebner erreichten im Hoffnungslauf des PR3 M2- den dritten Platz und rudern nun am Freitag um 14:29 Uhr um die Medaillen.

Weiteres Programm der ÖRV-Athleten:

Donnerstag, 29.08.2019:
13:01 Uhr: Semifinale A/B im Männer Leichtgewichts-Einer mit Rainer Kepplinger
15:40 Uhr: Semifinale E/F im Männer-Einer mit Lukas Reim
16:35 Uhr: Semifinale C/D im Männer Leichtgewichts-Doppelzweier mit Schöberl/Taborsky
16:45 Uhr: Semifinale C/D im Damen Leichtgewichts-Doppelzweier mit Altenhuber/Arndorfer

Freitag, 30.08.2019:
12:25 Uhr: Semifinale A/B im Damen-Einer mit Magdalena Lobnig
14:29 Uhr: Finale A im PR3 M2- (Pararudern) mit Strasser/Ebner
15:03 Uhr: Finale A im Leichtgewichts-Zweier-Ohne mit Lemp/Sigl
15:19 Uhr: Finale A im PR3 Mix2x (Pararudern) mit Beyer/Erkinger
15:36 Uhr: Finale A im Leichtgewichts-Doppelvierer mit Sieber/Kabas/Sieber/Kellner

Samstag, 31.08.2019:
10:20 Uhr: Finale C im PR3 Mix4+ (Pararudern) mit Dorn/Beyer/Höller/Erkinger/Farkas
10:25 Uhr: Finale C im Männer Vierer-Ohne mit Hohensasser, Querfeld, Kohlmayr, Querfeld
10:35 Uhr: Finale C im Männer-Doppelvierer mit Brabec/Auerbach/Lehner/Auerbach

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