Silber: Valentin Bontus holt seine erste EM-Medaille „Es ist meine erste EM-Medaille. Ich bin mega, mega happy. Ich kann eigentlich gar nicht glauben, dass wir in der Comeback-Saison und hier bei unserem Hauptevent so abliefern konnten. Es war eine schwierige, anstrengende Woche – umso schöner ist es, die EM-Medaille endlich in der Tasche zu haben“, strahlt Bontus. Der Olympiasieger stieg am Schlusstag im Semifinale ein. Dort erwischte er sogleich einen guten Start, kontrollierte von Rang zwei aus das Geschehen und schob sich damit souverän in die absolute Entscheidung. „Mit dem Einzug ins ‚Grand Final‘ war die Bronzemedaille fix – und dann habe ich gewusst, jetzt kann ich riskieren und alle Karten ausspielen. Die Silbermedaille war dann das absolute Maximum. Viel, viel besser geht nicht“, setzt Bontus fort. Die nächsten Wochen urlaubt der frischgebackene Vizeeuropameister in Griechenland, ehe im Oktober die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im brasilianischen Fortaleza gestartet wird. Mitte Jänner 2027 werden dort die ersten Nationentickets für die Olympischen Spiele Los Angeles 2028 vergeben. Der 25-jährige Athlet vom Yacht Club Podersdorf hält nun bei vier Medaillen bei Großevents. Neben dem Olympiasieg 2024 gewann er bereits zweimal WM-Bronze (2024 und 2026) und nun EM-Silber. Theo Peter beendet Weltmeisterschaft an 76. Position Bei der parallel vor Weymouth (Großbritannien) stattgefundenen Weltmeisterschaft in der olympischen iQFoil-Klasse hat Theo Peter den 76. Platz erzielt. Der Niederösterreicher lag nach dem ersten Tag noch auf Kurs Goldflotte, verpasste die Top-Gruppe am Ende nur knapp. „Es war eine WM, bei der ich definitiv aufzeigen konnte – aber es fehlen noch die entscheidenden Prozente, um dann auch konstante Ergebnisse über eine komplette Woche zu schaffen. Zwischendurch hat es Momente gegeben, da habe ich einfach zu viel liegengelassen, das war der Grund für die Teilnahme an der Silberflotte. Dort hat es aber phasenweise sehr gut gepasst, ich habe auch die Führung innegehabt – das motiviert mich für die Zukunft extrem“, sagt Peter, der nun am Gardasee für die Staatsmeisterschaften Halt macht und dann im Oktober und November einen mehrwöchigen Trainingsblock vor Cadiz (Spanien) plant.