Fiander dominiert ersten Wettkampftag – Scheibler am Traunsee auf Rang zwei Nach dem strahlenden Sonnenschein bei den Trainingseinheiten am Freitag zeigte sich der Traunsee am Samstagmorgen zunächst von einer deutlich ungemütlicheren Seite. Regen und kühle Temperaturen begleiteten den Start in den ersten Wettkampftag. Für die Pump-Foil-Athlet stellten die Bedingungen jedoch kein größeres Hindernis dar. Nach dem Briefing ging es zunächst in die Time Trials, ehe im weiteren Tagesverlauf die ersten beiden Races des Weltcup-Finales ausgetragen wurden. Fiander gewinnt beide Races, Scheibler auf Rang zwei Bei den Herren unterstrich Gesamtweltcup-Leader Edan Fiander seine Ambitionen auf den Gesamtsieg eindrucksvoll. Der Schweizer gewann beide am Samstag ausgetragenen Races und baute damit beim letzten Tourstopp der Saison seine Führung weiter aus. Dabei waren in den beiden Rennen durchaus unterschiedliche Qualitäten gefragt. Während das erste Race auf einem kürzeren und sehr dynamischen Kurs ausgetragen wurde, wartete später eine deutlich längere Strecke auf die Athleten. „Das zweite Race war wirklich lang, ich glaube, es war der längste Kurs, den wir bisher hatten. Das war vor allem für die Ausdauer und die Beine sehr herausfordernd – speziell am Ende des Tages“, erklärte Fiander. Auch dort setzte er sich durch sämtliche Runden durch und gewann schließlich das Finale. „Nach zwei Siegen ist das natürlich eine sehr gute Ausgangsposition für morgen. Jetzt gilt es, fokussiert zu bleiben und Fehler zu vermeiden.“ Aus österreichischer Sicht sorgte Jurij Scheibler für einen starken Auftakt. Mit einem zweiten und einem vierten Platz liegt der Vorarlberger nach Tag eins auf dem zweiten Gesamtrang. Die kühlen Bedingungen machten auch ihm zu schaffen, sportlich zeigte er sich mit seinem Auftakt jedoch zufrieden. Für den entscheidenden Sonntag ist der Plan klar: „Einfach konsistent durchfahren, keine Fehler machen und vor allem Spaß haben.“ Bertram bei den Frauen nicht zu schlagen Auch bei den Frauen gab es am ersten Wettkampftag eine klare Dominatorin. Die Deutsche Marnie Bertram, die bereits als Führende der Gesamtwertung an den Traunsee gereist war, gewann beide Races und geht damit in einer ausgezeichneten Position in den finalen Wettkampftag. Für die beiden Österreicherinnen Lena Oberperfler und Viola Lippitsch verlief der Samstag hingegen noch nicht nach Wunsch. Oberperfler belegt nach den ersten beiden Rennen den sechsten Gesamtrang, Lippitsch liegt unmittelbar dahinter auf Platz sieben. Damit wartet am Sonntag noch einiges an Arbeit auf die beiden Lokalmatadorinnen. Lippitsch zog dennoch ein positives Fazit über den ersten Wettkampftag: „Es hat ein bisschen regnerisch gestartet, aber wir haben ziemlich früh nach dem Briefing begonnen. Die Bedingungen waren auf jeden Fall super und später ist auch die Sonne wieder durchgekommen. Ich muss zwar noch ein bisschen aufholen, aber die Vibes waren wieder da und es war mega.“ Zu wenig Wind für Wingfoil – Start am Sonntag bereits um 6 Uhr Während die Pump-Foiler ihr Programm absolvieren konnten, mussten sich die Teilnehmer der Wingfoil-ÖM gedulden. Der dafür notwendige Wind blieb am Samstag aus. Zwischenzeitlich gab es zwar Hoffnung auf geeignete Bedingungen auf der anderen Seite des Traunsees, das entsprechende Windfenster hielt jedoch nicht lange genug an. „Hier auf den Seen haben wir immer das Thema mit der Thermik. Wenn das Wetter nicht ganz mitspielt, geht sich das mit dem Wind nicht aus“, erklärte Lippitsch. „Kurz hat es so ausgesehen, als hätten wir auf der anderen Seite des Sees eine Chance, aber das war dann auch wieder vorbei.“ Entsprechend früh beginnt der Sonntag: Der Start für den Wingfoil-Bewerb ist bereits für 6:00 Uhr geplant, um ein mögliches Frühwindfenster zu nutzen. Je nach Bedingungen könnte sich im weiteren Tagesverlauf eine weitere Möglichkeit ergeben. Da zahlreiche AthletInnen sowohl im Wingfoil als auch im Pump Foil antreten, wird der weitere Zeitplan entsprechend abgestimmt.