Prettner/Flachberger erreichen bei Europameisterschaft Goldflotte Weniger Wind, aber dennoch sehr schwierige, drehende und böige Bedingungen – so präsentierte sich das EM-Revier in Eckernförde am dritten Wettkampftag. Zwei Rennen wurden zum Abschluss der 49er-Qualifikation ausgetragen. Die amtierenden Vizeweltmeister Keanu Prettner/Jakob Flachberger schafften mit zwei zwölften Plätzen als letztes Boot den „Cut“ für die Goldflotte. „Im ersten Race waren wir am Start knapp drüber, mussten zurückfahren – dafür ist der zwölfte Rang sehr gut. In der zweiten Wettfahrt sind wir zwar gut weggekommen, haben dann aber den Tick zu spät auf die gute Seite gewechselt“, fasst Vorschoter Jakob Flachberger die beiden Rennen zusammen. Das Duo vom Union Yacht Club Wolfgangsee setzt die Regatta nun als 25. und letztes Boot der Top-Gruppe fort. Bis Samstagabend sind sechs Rennen angesetzt, in denen die beiden Salzburger für die Teilnahme an den Medal Races 24 Punkte gutmachen müssen. „Es ist natürlich nicht optimal, wenn du als 25. in die Goldflotte gehst – aber wir sind happy, drinnen zu sein. Jetzt ist unser Blick nur noch nach vorne. Wir können voll riskieren, attackieren und wollen uns noch eine Chance auf die Medal-Race-Teilnahme erkämpfen“, schließt Steuermann Keanu Prettner. Keno Pulte/Leo Uebelhör (30/29) liegen an 85. Stelle, Ferdinand Steffan/Jonah Maier (19/29) rangieren an 89. Position. In der weiblichen Skiff-Klasse erfolgte die Teilung der Fleets bereits nach den gestrigen Resultaten. Eva Truttenberger und Livia Farese haben zum Auftakt der Silberflotte mit Rang zehn ihr bislang bestes Einzelergebnis gezeigt. Farese/Zöchling schielen Richtung Top-10 Laura Farese/Matthäus Zöchling haben am dritten Wettkampftag der Nacra 17-Klasse ihren Rückstand auf die Top-10 weiter minimiert. Die burgenländische Paarung erzielte in den drei Rennen am Donnerstag die Plätze acht, 13 und 14 und hat als Elfte nur noch zwölf Punkte Rückstand. "Die erste Wettfahrt ist uns eigentlich sehr gut gelungen - ein Defekt mit dem Gennakerfall hat uns aber vier, fünf Plätze gekostet. Das war nicht ideal. In den weiteren beiden Rennen haben wir Probleme bei der Entscheidungsfindung gehabt und waren zu oft in der Mitte. Aber der Speed war heute schon sehr gut und genau das brauchen wir, um die nächsten beiden Tage die Top-10 und die Medal-Race-Teilnahme zu schaffen", sagt Laura Farese. In der olympischen Katamaran-Disziplin stehen am Freitag und Samstag noch jeweils drei weitere Wettfahrten am Programm. Anschließend qualifizieren sich die besten zehn Boote für die aus zwei Medal Races bestehende Entscheidung am Sonntag. 49er, 49erFX und Nacra 17-Europameisterschaft Eckernförde, Deutschland >>> ALLE ERGEBNISSE Die Europameisterschaften werden offen ausgetragen. Nicht europäische Nationen werden nach Abschluss der Regatta aus der Wertung genommen.