49er-Vizeweltmeister Prettner/Flachberger verpatzen EM-Auftakt Für Österreichs 49er-Asse Keanu Prettner/Jakob Flachberger ist die Europameisterschaft nicht nach Wunsch angelaufen. „Wir sind bereits in der ersten Wettfahrt gekentert – da haben wir aber noch gut ‚recovert‘. Im zweiten Race war es beim ‚Gate‘ chaotisch und uns hat es wieder ordentlich aufgestellt. Wir haben etwa zehn Minuten gebraucht, um das Boot wieder aufzurichten. Außerdem sind uns beide Trapezgummis gerissen – das war nicht zu reparieren und dann war das Rennen auch schon gelaufen“, erklärt Steuermann Keanu Prettner. Aufgrund der Wetterbedingungen konnte die ursprünglich geplante dritte Wettfahrt nicht mehr ausgetragen werden. Damit rangieren die beiden Salzburger nach den Plätzen acht und 32 (DNC) im 81 Boote starken Feld an 59. Position. Am Mittwoch wird die Qualifikation mit vier weiteren Rennen fortgesetzt. Insgesamt sind bis Donnerstag neun Races zu bestreiten. Die Top-25 absolvieren anschließend die zweitägige Goldflotte. Die Medaillenentscheidungen fallen am Sonntag. Keno Pulte/Leo Uebelhör (32-DNC/22) liegen an 77. Stelle, Ferdinand Steffan/Jonah Maier (32-DNC/32-DNC) rangieren an 81. Position. Materialschaden bei Donner/LaFrance-Berger Für Rosa Donner/Marion LaFrance-Berger sind die kontinentalen Titelkämpfe in der weiblichen Skiff-Klasse nicht nach Wunsch angelaufen: Dem seit letztem Herbst neu formierten 49erFX-Duo riss in der ersten Wettfahrt der Gennakerfall, woraufhin sie den ersten EM-Tag abbrechen mussten. Die EM-Debütantinnen Eva Truttenberger/Livia Farese zeigten über den Tag eine Leistungssteigerung und klassierten sich in ihrer Flotte zum Auftakt auf den Rängen 25, 23 und 21 und liegen in der Gesamtwertung an 47. Position. „Schwieriger Tag“ für Farese/Zöchling Laura Farese und Matthäus Zöchling haben zum Auftakt der kontinentalen Titelkämpfe nicht ihre bevorzugten Bedingungen vorgefunden. „Es war ein schwieriger Tag für uns. Sehr viel Wind, sehr flaches Wasser – und genau bei diesen Gegebenheiten haben wir noch unsere größten Probleme“, erzählt Laura Farese. Die burgenländische Paarung klassierte sich in diesen ersten drei EM-Rennen auf den Plätzen 15, 14 und 15 und belegt auch in der Gesamtwertung den 14. Rang. „Die Starts waren nicht optimal, das können wir sicher besser, und die zweite Herausforderung war unser Speed auf der Kreuz – da sind wir in eine Richtung gar nicht ins Fahren gekommen. Wir haben das jetzt sehr gut reflektiert, ein paar Änderungen vorgenommen und sind guter Dinge, morgen eine Leistungssteigerung zu schaffen“, so die Athletin vom Union Yacht Club Neusiedlersee. Für Mittwoch sind bei prognostiziert ähnlichen Bedingungen wieder drei Rennen angesetzt. 49er, 49erFX und Nacra 17-Europameisterschaft Eckernförde, Deutschland >>> ALLE ERGEBNISSE Die Europameisterschaften werden offen ausgetragen. Nicht europäische Nationen werden nach Abschluss der Regatta aus der Wertung genommen.