Olympiasieger Bontus und Nacra 17-Teams für Goldflotte qualifiziert Formula Kite-Olympiasieger Valentin Bontus hat sich auch bei der zweiten Sailing Grand Slam-Regatta für die Goldflotte qualifiziert. Der Niederösterreicher verbesserte sich am zweiten Wettkampftag mit den Einzelresultaten drei, drei, sieben und fünf auf den sechsten Gesamtplatz – auf die Medaillenränge fehlen aktuell nur zwölf Punkte. „Die Qualifikation ist geschafft. Ich bin mit meinen konstanten Ergebnissen sehr zufrieden. Die Abstimmung beim Set-Up ist allerdings nicht ideal, deswegen fehlt es ein wenig am Speed. Aber ich habe mich gut durchgekämpft und bin glücklich, als Sechster in die Goldflotte einziehen zu können“, verrät der Athlet vom Yacht Club Podersdorf. Für den Auftakt in der Top-Gruppe am Mittwoch erwartet man an der Côte d’Azur sehr starken Wind. „Damit bekommen wir ganz andere Rennsituationen. Wir werden heute noch ein wenig an den Einstellungen tüfteln und dann braucht es zwei Tage lang konstante, niedrige Ergebnisse. Top-2 wäre ideal, Top-5 gut – aber auf jeden Fall will ich Spaß haben“, so der Dritte vom Saison-Opener vor drei Wochen vor Palma de Mallorca. Haberl/Stamminger bestätigen starken Auftakt Olympiastarter Lukas Haberl und seine Vorschoterin Clara Stamminger haben ihren Top-10-Platz klar verteidigt und ziehen als Siebente in die Goldflotte der Nacra 17-Disziplin ein. Die Paarung vom Union Yacht Club Mondsee klassierte sich am Dienstag, bei mehr Wind und relativ flachem Wasser, auf den Rängen neun, 16 und vier. „Die Bedingungen waren schon gut für uns. Wir hatten einen guten Speed. ‚All in all‘ war es eine solide Performance. Es beginnt jetzt quasi wieder bei null. Aber das passt – wir sind als Siebente live dabei“, berichtet Lukas Haberl. Laura Farese/Matthäus Zöchling schafften als 15.-bestes Boot den Einzug in die Goldflotte. Ein Frühstart im abschließenden Rennen verhinderte eine bessere Platzierung. „Prinzipiell sind heute einige Sachen schon deutlich besser gelaufen. Und das Wichtigste ist: Wir haben eine gute Idee, wo wir uns noch verbessern können. In der Goldfleet sind nun deutlich weniger Boote am Start, das sollte uns mehr liegen – und mit dem neuen Punktesystem geht es ja nun quasi wieder von Null los“, erzählt Laura Farese. Durch das neue Racing-Format nehmen die rot-weiß-roten Boote nun die Top-Gruppe, anhand ihrer Platzierung in der Qualifikation, mit sieben (Haberl/Stamminger) bzw. 15 (Farese/Zöchling) Punkten in Angriff. Donner/LaFrance-Berger halten sich in den Top-10 Rosa Donner und Marion LaFrance-Berger haben ihre starke Performance vom ersten Tag untermauert und liegen nach den Einzelresultaten 17, zehn und sieben als Gesamtsiebente weiterhin in den Top-10 der 49erFX-Klasse. „Es war ein schwieriger Tag – wir konnten den Wind nicht ganz so gut lesen wie noch am Montag und haben uns demnach taktisch schwergetan. ‚Overall‘ war es ok, es sind uns aber ein paar blöde Fehler zu viel passiert“, weiß Steuerfrau Rosa Donner, die mit ihrer neuen Vorschoterin erst ihre zweite Sailing Grand Slam-Regatta bestreitet. Die zuletzt beim Saison-Opener vor Palma de Mallorca siebentplatzierte 49er-Paarung Keanu Prettner/Jakob Flachberger verpasste hingegen die Goldflotte als 22. um vier Punkte. Wir sind nicht happy mit dem Ganzen. Es war vom Wind her ein schwieriger Tag - schwierig einzuschätzen, was passiert. In den ersten zwei Rennen haben wir auch etwas mit dem Speed gekämpft, aber grundsätzlich sind wir vom Start schon nicht gut genug weggefahren. Wir haben es leider einfach nicht gut erwischt. Es ist so. Wir müssen daraus lernen und die nächsten Tage nutzen, um Dinge auszuprobieren und vielleicht noch ein, zwei Kleinigkeiten für die WM zu finden", so Steuermann Prettner. Österreichs zweiter 49er mit Ferdinand Steffan und Jonah Maier fehlte am zweiten Tag „der Speed und das Feingefühl in den Manövern“, um bei Bedingungen von sechs bis elf Knoten „bei der ‚Party‘ dabei zu sein“. Die burgenländische Paarung liegt an 45. Stelle. Niklas Haberl, Vorschoter der aktuell rekonvaleszenten Olympiasiegerin Lara Vadlau, bestreitet die Regatta mit der spanischen Steuerfrau Paula Leiseca. Die beiden haben sich im 470er-Feld auf den 31. Platz vorgekämpft. Clemens Kübber, einziger rot-weiß-roter Vertreter in der quantitativ hochwertigen ILCA 7-Konkurrenz, ist nach drei Rennen 89. Semaine Olympique Francaise Hyères, Frankreich | 20. – 25. April >> Event-Website Nacra 17 1. Tita/Banti ITA 10 (2/2/1/1/4/(DNS-37)) 7. Lukas Haberl/Clara Stamminger 41 (9/13/(19)/9/16/4) 15. Laura Farese/Matthäus Zöchling 70 (16/8/27/7/12/(UFD-37)) 49er 1. Mollerus/Bornarth USA 16 (2/1/5/(11)/6/2) 22. Keanu Prettner/Jakob Flachberger 51 (5/(15)/11/12/13/10) 45. Ferdinand Steffan/Jonah Maier 106 (20/(22)/21/22/22/21) 49erFX 1. Wang/Su CHN 16 (2/5/(18)/3/5/1) 7. Donner/LaFrance-Berger 40 (7/13/3/(17)/10/7) ILCA 7 1. Michael Beckett GBR 3 (1/1/1/(6)) 89. Clemens Kübber ((33)/22/12/32) Formula Kite 1. Riccardo Pianosi ITA 8 (2/1/1/1/(3))/2/1/(DNC-23)) 6. Valentin Bontus 22 (4/(6)/4/3/3/3/(7)/5) 470er 1. Ferrari/Dubbini ITA 11 (4/3/(7)/1/3) 31. Paula Leiseca/Niklas Haberl 97 (26/37/(38)/14/20)