Meldung vom 20.04.2019

Zajac/Matz verpassen Medaille vor Genua

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Thomas Zajac und Barbara Matz starteten als Drittplatzierte in das Medal Race vor Genua. Mit einem achten Rang im Finale fiel das Nacra 17-Duo auf Gesamtrang fünf zurück. Während Nikolaus Kampelmühler und Thomas Czajka am letzten Qualifikationstag der 470er eine furiose Aufholjagd hinlegten und die Regatta auf dem 16. Platz beendeten, fielen David Bargehr und Lukas Mähr nach einem vermeintlichen Fehlstart auf Rang 22 zurück.

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Zajac/Matz ziehen trotz verpasster Medaille positives Resümee
Thomas Zajac und Barbara Matz starteten bei der Weltcup Premiere vor Genua als einziges OeSV-Team in das Medal Race der besten Zehn. Das Nacra 17-Duo fiel zwar vom dritten Platz auf Gesamtrang fünf zurück, zieht aber ein positives Resümee, zählt doch der während der gesamten Regatta vorherrschende Leichtwind nicht zu den Lieblings-Bedingungen des OeSV-Duos. „Das Medal Race ist uns leider nicht so aufgegangen wie gewünscht. Wir haben alles probiert, um eine Medaille zu bekommen. Nach dem Start waren wir noch ganz gut dabei, haben dann aber auf der Kreuz eine falsche Entscheidung getroffen. Um eventuell doch noch in die Medaillenränge zu fahren, mussten wir großes Risiko nehmen. Leider ging das nicht auf. Wir konnten zwar auf der letzten Vorwind noch Meter gutmachen, zu diesem Zeitpunkt war allerdings nicht mehr viel drinnen. Die Ergebnisse vor dem Finale waren sehr eng beisammen, für eine Top-3-Platzierung hätte es noch eine perfekte Fahrt benötigt. Wir werden aus unseren Fehlern lernen. Dennoch sind wir sind aber mit dem fünften Platz sehr zufrieden. Während der gesamten Regatta herrschten Bedingungen, die uns nicht so liegen. Umso schöner ist es zu sehen, dass wir ganz vorne mitfahren konnten,“ zeigt sich Steuermann Thomas Zajac mit den Leistungen vor Genua zufrieden.

Furiose Aufholjagd von Kampelmühler/Czajka bleibt unbelohnt
Mit einem Wettfahrtsieg in den Weltcup vor Genua gestartet, zeigten Kampelmühler/Czajka bereits zu Beginn der Regatta kräftig auf. Danach fiel das österreichische 470er-Duo in den drei weiteren Races bis auf Rang 37 zurück. Am letzten Tag der Qualifikation legten die beiden Wiener aber noch eine furiose Aufholjagd hin. Mit den Plätzen vier und drei in den beiden ersten Wettfahrten am letzten Tag der Quali stieß das OeSV-Duo wieder bis auf den 17. Rang vor und wahrte die theoretische Chance auf das Medal Race. Das dritte und vermeintlich letzte Rennen des Tages wurde aber aufgrund der zu schwachen Windverhältnisse abgebrochen. „Die Regatta war für uns eine Achterbahn. Wir hatten nur Hochs und Tiefs und nichts dazwischen. Wir waren entweder ganz vorne oder ganz hinten. Unterm Strich nehmen wir aber die positiven Dinge mit und werden an unserer Konstanz arbeiten. Es ist natürlich gut zu sehen, dass wir ganz vorne dabei sein können, wenn alles passt,“ zieht Nikolaus Kampelmühler ein positives Fazit.

Vermeintlicher Fehlstart kostet Bargehr/Mähr Medal Race
David Bargehr und Lukas Mähr starteten die letzten Quali-Tag mit einem Fehlstart und mussten den Traum vom Medal Race vorzeitig beenden. Das Vorarlberger Duo legte zwar mit einem achten Rang noch ein weiteres Top-10 Ergebnis nach, kam aber durch den Fehlstart im vorläufigen Gesamtklassement nicht über den 22. Platz hinaus. Das OeSV-Duo könnte gegen das UFD-Resultat noch Protest einlegen. "Wir hatten eigentlich einen sehr soliden Tag. Der Frühstart kommt uns etwas eigenartig vor, da wir eigentlich gar nicht so gut weggekommen sind. Das werden wir uns noch einmal genauer ansehen und gegebenenfalls Protest einlegen. Unterm Strich war es eine echt krasse Regatta. Gerade einmal sechs Wettfahrten in fünf Tagen sprechen für sich. Wir konnten aber sehr viel positives mitnehmen,“ berichtete Vorschoter Lukas Mähr.

Sportdirektor Matthias Schmid zieht Bilanz
Mit nur einer Top-10-Platzierung zeigte sich Sportdirektor Matthias Schmid zwar nicht unbedingt zufrieden, konnte aber allen vom OeSV bestückten Klassen positive Aspekte abgewinnen. „Rein von den Ergebnissen sind wir natürlich nicht super happy. Wenn man aber die Bedingungen in Betracht zieht, gilt es einiges zu relativieren. Die zweiten bzw. dritten Teams haben großteils gute Leistungen gezeigt. Thomas Zajac und Barbara Matz brachten erstmals auch bei Leichtwind einen richtig guten Speed auf das Wasser. Das Medal Race der Nacra 17 war allerdings etwas enttäuschend. Die 49erFX Teams haben in Vergleich zu Palma einen Schritt nach vorne gemacht. Wir sind im 49erFX und 470er mit unserem ersten Team zwar noch nicht dort, wo wir hinwollen, freuen uns aber, dass wir in diesen Klassen je ein weiteres Boot in die Top-20 gebracht haben.“

>> Weltcup in Genua

Weltcup in Genua (ITA), 15. – 21. April 2019:

Nacra 17 
1. Martinez De Lizarduy / Maslivets (ESP) 23 (4/4/1/(16)/1/3/6/4)
5. Thomas Zajac / Barbara Matz (AUT) 38 (6/2/3/5/5/(8)/1/16)

470er
1. Zangjun Xu / Chao Wang (CHN) 47 ((24)/12/12/1/8/14)
16. Nikolaus Kampelmühler / Thomas Czajka (AUT) 80 (1/32/41/(42)/4/3)
22. David Bargher / Lukas Mähr (AUT) 86 (34/7/18/20/(UFD)/8)
 
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Bilder

Zajac/Matz
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Zajac/Matz
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Bargehr/Mähr
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Kampelmühler/Czajka
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