Meldung vom 14.04.2019

St. Pölten folgt Jennersdorf in das 2BL-Finale

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Der UBC St. Pölten eliminiert den Sieger des 2BL-Grunddurchgangs und folgt den Jennersorf Blackbirds in das Finale. Die Niederösterreicher drehten das entscheidende Halbfinale bei den Mattersburg Rocks in der zweiten Halbzeit und setzten sich 77:68 durch. Im Play-Down feierte die Union Deutsch Wagram Alligators den ersten Saisonsieg. Trotz des Erfolges ist die Relegation für die Alligators bereits Gewissheit. Der BBC Nord Dragonz eroberte gegen die BBU Salzburg die Tabellenführung im 2BL-playdown.

ZWEITE Basketball Bundesliga:
Halbfinale:
Mattersburg Rocks – UBC St. Pölten 68:77

Playdown:
Union Deutsch Wagram Alligators - KOS Posojilnica Bank Celovec 86:79
BBC Nord Dragonz – BBU Salzburg 91:76

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Mattersburg Rocks – UBC St. Pölten 68:77 (22:23, 39:30, 48:54)
Beste Werfer Rocks: Ware 31, Hallett 13, Vancura 8
Beste Werfer St. Pölten: Böck 19, Speiser 15, Pöcksteiner 12

Der UBC St. Pölten feierte den zweiten Halbfinalsieg in Mattersburg und zieht damit in das Finale der ZWEITEN Basketball Bundesliga ein. Die Gäste aus St. Pölten betraten das Spielfeld mit viel Energie und erspielten sich eine schnelle 17:8 Führung. Doch das ließ der Grunddurchgangssieger nicht auf sich sitzen und kämpfte sich langsam aber sicher ins Spiel zurück. Gegen Ende des ersten Viertels war der Ausgleich bereits zum Greifen nah. Im zweiten Abschnitt war es dann soweit, die Rocks angeführt von Corey Hallett führten nun die Partie an. Der Vorsprung wurde bis zur Halbzeitpause auf neun Zähler ausgebaut. Nach der Pause kam der UBC erneut sehr stark aus der Kabine und die Rocks hatten kein Rezept gegen das aggressive Spiel der Niederösterreicher. So beherzt der Rocks-Vorsprung aufgebaut wurde, so schnell kamen die St. Pöltner gefährlich nahe. In Minute 28 übernahmen die Gäste abermals die Führung. Die letzten Spielminuten waren auf beiden Seiten heiß umkämpft. Unter dem Korb wurde sich nichts geschenkt und das Spiel war sehr rau. Die Hausherren kämpften sich nochmal zurück und drehten das Spiel, wenn auch nur kurz, noch einmal. Doch die Rot-Weißen waren an diesem Tag sehr gut eingestellt und setzten mit zwei Dreiern am Schluss noch ein mehr als deutliches Zeichen. St. Pölten trifft nun im Finale auf die Jennersorf Blackbirds.

James Williams, Headcoach Rocks: “Das war heute nicht unser Tag. In einem so wichtigen Spiel müssen wir mehr zeigen, wenn wir im Finale der 2. Bundesliga stehen wollen. Jetzt haben wir den ganzen Sommer Zeit um uns auf die nächste Saison vorzubereiten.“

Correy Hallett, Spieler/Obmann Rocks: „Gratulation an St. Pölten. Leider gibt es heuer kein burgenländisches Finale, wir hätten uns schon sehr darauf gefreut. Ein großes Danke ergeht nochmals an alle Helfer, Sponsoren und unsere tollen Fans ohne denen eine solch erfolgreiche Saison nicht möglich gewesen wäre.“

Andreas Worenz, Headcoach St. Pölten: “Wenn wir zwei Mal in Mattersburg gewinnen, dann stehen wir zurecht im Finale der 2. Bundesliga.“

Paul Koroschitz, Spieler St. Pölten: „So stellt man sich ein Spiel 3 vor, vor allem wenn man auf diesen Weg gewinnt. Ich freue mich auf die Finalserie gegen die Jennersdorf Blackbirds“
 
Union Deutsch Wagram Alligators - KOS Posojilnica Bank Celovec 86:79 (9:13, 34:34, 61:54)
Beste Werfer UDW: Marek 21, Hofer 16, Reichle 15
Beste Werfer KOS: Sliskovic 21, Rezdevsek 13, Erschen 11

Die Union Deutsch Wagram Alligators feiern den ersten Sieg in dieser Saison. Trotz des Erfolges ist die Relegation für die Alligators bereits Gewissheit. Das Spiel begann verhalten auf beiden Seiten. Vor allem offensiv gelang beiden Teams recht wenig und so führten die Kärtner Gäste nach dem ersten Abschnitt mit 13:9. Im zweiten Viertel fanden beide Teams offensiv besser ins Spiel und das Match verlief weitgehend ausgeglichen. Kurzzeitig konnte sich KOS etwas absetzen, doch mit einer Small-Ball Lineup sorgten die Alligators mit einem Dreier durch Lukas Reichle für den 34:34 Ausgleich zur Pause. Auch in der zweiten Hälfte setzten die Alligators auf schnelles Spiel und Jan Kvasnicka sorgte mit einigen Punkten dafür, dass sich sein Team etwas absetzen konnte. Doch KOS konterte immer wieder unter dem Korb durch Sliskovic. Das Spiel blieb auch im letzten Viertel spannend, wobei die Alligators meist ein paar Punkte voran lagen. Insbesondere Simon Marek sorgte für wichtige Punkte, während auf der Gegenseite Razdvesek verkürzte. Am Ende schafften die Alligatiors durch tollen Einsatz und viel Kampfgeist den ersten Sieg mit 86:79.

Stefan Grassegger, Headcoach UDW: „Es fühlt sich gut an, die 0 vor den Siegen endlich nicht mehr sehen zu müssen. Wir wissen, dass die wirklich wichtigen Spiele für uns erst kommen werden. Nichts desto trotz Gratulation an meine Mannschaft, die sich diesen ersten Sieg mehr als verdient hat. Speziell jene Spieler, die bisher weniger Einsatzzeiten bekommen haben, haben einen erheblichen Anteil am Sieg gehabt.“

Jan Kvasnicka, Spieler UDW: „Wenn man die ersten 26 Spiele verliert, dann fühlt sich ein Sieg ganz besonders gut an. In der ersten Halbzeit waren wir noch etwas unkonzentriert, aber in der zweiten Halbzeit haben uns die Fans gepusht, sodass wir uns im dritten Viertel eine Führung erspielen konnten, die wir nach Hause spielen konnten. Diesen Sieg haben nicht nur wir uns verdient, sondern in erster Linie die Fans, die immer zu uns gehalten haben, auch wenn es in der Meisterschaft nicht so gut gelaufen ist.“

Dragan Sliskovic, Headcoach KOS: “Herzlichen Gratulation an Deutsch Wagram.“
 
BBC Nord Dragonz – BBU Salzburg 91:76 (26:19, 50:37, 67:53)
Beste Werfer BBC: Najdanovic 36, Baumgartner 14, Knor 11
Beste Werfer BBU: Sanchez Daza 23, Mitchell 17, Oluic 10

Die BBC Nord Dragonz setzten sich im gegen die BBU Salzburg mit 91:76 durch und übernehmen die Tabellenführung in 2BL-playdown. Die Dragonz starteten stark in die Begegnung. Salzburg konnte die Offensivkraft des BBC nicht stoppen und musste in der ersten Halbzeit 50 Punkte hinnehmen. Vor allem Dragisa Najdanovic spielte groß auf und traf nach Belieben. Die Eisenstädter gingen mit einer 50:37 Führung in die Halbzeit. Auch in der zweiten Halbzeit gelang es den Salzburgern nicht den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Najdanovic sorgte in Summe für 36 Punkte und einen 91:76 Erfolg seines Teams. Damit eroberten die Burgenländer die Tabellenführung im Play-Down.
 

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